Neugierig auf das Alpenklima? Dann sind Sie hier genau richtig.

Hier finden Sie einen umfassenden Ratgeber rund um das Wettergeschehen in den Alpen, dass regional ziemliche Unterschiede aufweist und ein Phänomen kennt, dass wetterempfindlichen Menschen oft heftig zu schaffen macht: Der Föhn.

Ingesamt hat man in den vielen Jahrzehnten der Klimaforschung festgestellt, dass das Wetter in den Alpen eine Art Frühwarmsystem für die Entwicklung der klimatischen Verhältnisse in ganz Europa ist. Dabei ist nicht das Mikroklima gemeint, das man in vielen Alpentälern vorfindet, sondern die Gesamtheit der erhobenen Daten, die auch das Wettergeschehen im nördlichen und südlichen Alpenvorland mit einbezieht.

Das Klima der Alpen kennt viele Einflussfaktoren, die von den vom Atlantik heranziehen Luftströmungen über Mittelmeerwinde bis hin zu Wetterlagen reicht, die von den feucht-kühlen Nordwinden bestimmt werden. Sie bestimmten nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Niederschläge, die in den einzelnen Regionen des Gebirges verzeichnet werden, das sich quer durch mehrere europäische Staaten zieht.

Der Wasserhaushalt der Alpen wird aber auch von den Gletschern bestimmt. Sie führen den Quellen und Bächen Wasser zu, wirken aber auch kühlend auf heiße Winde, die sich auf ihrem Weg von Afrika über das Mittelmeer mit jeder Menge Feuchtigkeit anreichern konnten. Die Gletscher wachsen und ziehen sich wieder zurück. Das geschieht seit Jahrtausenden in einem steten Wechsel und doch kann man an Veränderungen sehen, wie sehr das Wirken der Menschen Einfluss darauf nehmen kann.

Letztlich führen Veränderungen im Wettergeschehen auch zu Folgen, die sich in der Flora und der Fauna zeigen. Einige Tier- und Pflanzenarten werden aus dem Bild verschwinden, andere wechseln ihren Standort und die nächsten nutzen die klimatischen Veränderungen dazu, sich den Lebensraum Alpen neu erobern zu können.