Der Sommer in den Alpen

Der Sommer in den Alpen ist allgemein recht kurz und kann in manchen Regionen gar nicht als solcher bezeichnet werden. Selbst in den Südalpen, wo sich mediterrane Einflüsse bemerkbar machen, steigen die Tagestemperaturen von Juni bis September kaum über zwanzig Grad im monatlichen Mittel an, auch wenn die Anzahl der täglichen Sonnenstunden fünf und mehr beträgt. Die durchschnittlichen Regenmengen betragen in dieser Region in den Sommermonaten so um die neunzig Millimeter.

Ähnlich präsentiert sich die „warme Jahreszeit“ auch in der nördlich gelegenen Münchener Region. Die Tagestemperaturen liegen im statistischen Mittel knapp unter zwanzig Grad Celsius. Die Anzahl der Sonnenstunden pro Tag bewegt sich bei einem Durchschnitt zwischen sechs und sieben. Die Menge an Regen liegt mit etwa 110 Millimetern pro Monat deutlich höher als im Süden.

In den mittleren Zentralalpen präsentiert sich der Sommer noch kühler. In der Region Innsbruck beispielsweise werden im Juli und August Durchschnittstemperaturen erzielt, die gerade einmal so um die 13 Grad Celsius herum liegen. Dabei fallen pro Monat Niederschläge so um die 130 bis 140 Milliliter. Die Anzahl der Sonnenstunden pro Tag bewegt sich im monatlichen mittel bei etwa sechs Stunden.

Im französischen Alpenvorland liegen die monatlichen Durchschnittswerte bei einer Tagestemperatur von 17 Grad Celsius im Juni und zwischen 18 und zwanzig Grad im Juli und August. Hier sollte man sich bei abendlichen Wanderungen immer eine dickere Jacke einstecken, denn die Temperatur kann in der Nacht um mehr als zehn Grad abfallen. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt im Sommer im französischen Alpenvorland bei etwas mehr als 90 Milliliter im Juni und August. Der Juli ist zusammen mit dem Mai der trockenste Monat des Jahres.