Der Winter in den Alpen

Wer den Winter in den Alpen zum Skilaufen oder Rodeln nutzen möchte, der findet natürlich im Inneren der Zentralalpen die besten Bedingungen vor. In der Mittelschweiz beispielsweise beginnt die Frostsaison bereits im November und reicht bis in den April hinein. Im November hält hier der Winter mit einem monatlichen Temperaturmittel von mehr als minus drei Grad Celsius Einzug. Im April liegt der statistische Monatsdurchschnitt bei den Tagestemperaturen immer noch bei minus zwei bis minus drei Grad. Von November bis Januar fallen durchschnittlich 110 bis 125 Millimeter Niederschlag pro Monat. Im Februar sinkt die Niederschlagsneigung leicht ab.

Ähnlich gute Bedingungen für den Wintersport findet man auch in der italienischen Region Trentino vor. Von November bis April kann man Tagestemperaturen unterhalb des Gefrierpunktes erwarten, wobei der Januar mit durchschnittlich minus sieben Grad der kälteste Wintermonat ist. Mit den Niederschlagsmengen ist bei den Wintermonaten der November mit etwa 77 Millimetern der Spitzenreiter. Zwischen Dezember und März sollte man mit monatlichen Niederschlagsmengen zwischen 35 und 50 Millimetern rechnen.

Auch in den französischen Alpen ist der Winter die längste Jahreszeit. Er beginnt mit einem monatlichen Durchschnittswert von minus drei Grad im November und endet im April, der ebenfalls noch eine durchschnittliche Temperatur im Minusbereich aufzuweisen hat. Man kann hier davon ausgehen, dass ein Viertel des hellen Tages die Sonne scheint. Die Temperaturdifferenzen zwischen dem wärmsten Zeitpunkt des Tages und der kühlsten Nachtzeit betragen etwa sechs Grad. Im November gibt es mit etwas mehr als hundert Millimetern den meisten winterlichen Niederschlag. Von Dezember bis April herum werden jeden Monat etwa 85 bis 90 Millimeter Niederschlag gemessen.